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Berrnard Rappaz: Hungerstreik ab 1. Oktober 2008

Pressecommuniqué

Am Mittwoch den 1. Oktober, werde ich mich, im Inselspital in Bern, einer kleinen medizinischen Kontrolle (Gewicht, Blut, Puls) unterziehen. An diesem Tag beginne ich eine gewaltlose und politische Aktion: den Hungerstreik (keine Medikamente oder andere Vitamine, keine Nahrung, nur Wasser).

WARUM? Weil die Ungerechtigkeit die den Hanffreunden widerfährt, verglichen mit Alkohol und Tabak,, reichen wird, um mich zu ernähren.

1. Praktisch alle meine Hungerstreiks erlebte ich im Gefängnis. Dieses Mal, in Freiheit, will ich mit diesem Streik, die Ungerechtigkeit und starke Repression anprangern, die gegen die Schweizer Hanfer, schon bald seit 10 Jahren, verübt wird.

2. Ich rufe das Volk, die Staatsbürger dieses Landes auf, dass sie ihr Stimmrecht schätzen und am nächsten 30. November in Massen abstimmen, welche Meinung sie auch haben. „Um das Stimmrecht zu erhalten, haben schon Leute ihr Leben verloren“, vergessen wir dies nicht!

3. Ich fordere einen Abstimmungskampf basierend auf dem Respekt gegenüber der Demokratie. Für was man auch ist, „dafür“ oder „dagegen“, alle haben das Recht sich auszudrücken und ihre Argumente darzubringen. Führen wir die Debatte, aber respektieren wir ein 50 / 50 der Zeit und des Platzes für beide Seiten, um sich zu äussern.

Es ist nicht akzeptabel, dass eine Abstimmung auf die eine oder andere Seite kippt, nur weil den Initianten oder den Opponenten, die finanziellen Mittel fehlen.

Die Medien müssen das Gleichgewicht halten, ohne das die Demokratie festsitzt, verstaubt und versandet ...

WIE ? Gemäss meinem physischen Zustand, werde ich einen Teil meiner Arbeit fortsetzen. Ich werde mich häufig erholen, entweder in Bern oder in meinem Walliser Domizil. Für weitere Auskünfte: 079 404 78 64 Man wird mich auch im Internet verfolgen können.

Mit freundlichen Grüssen Bernard Rappaz

ZITAT:

„Ich bin nicht einverstanden mit dem was Ihr sagt, aber ich werde bis ans Ende kämpfen, damit Ihr es sagen dürft.“

„Traktat über die Toleranz“, Voltaire 1763

  • POURQUOI ? Parce que l'injustice faite aux amis du chanvre par rapport à l'alcool et au tabac, suffira à me nourrir !
Artikel modifiziert Donnerstag 2. Oktober 2008 20:20, Erscheinungsdatum Donnerstag 2. Oktober 2008 05:36

Forum des Artikels

Bitte essen Sie ausreichend!
Ich hoffe, die Hanfinitiative wird Herrn Rappaz retten. Bei einem allfälligen ja, wäre ja auch sein Delikt entkriminalisiert und müsste neu beurteilt werden. Also ich werde auf jeden Fall stimmen gehen.

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6 November 2008 von nexus7
Berrnard Rappaz: Hungerstreik ab 1. Oktober 2008
Hallo Bernhard Rappaz
1. Packe Deine Siebensachen, und gehe irgendwo in den Urwald, und geniesse Dein Leben dort, denn in der Schweiz wirst Du nie mehr glücklich, ausser Du lebst gerne im Gefängnis, denn Du hast 6 Jahre Gefängnis offen, 6 Jahre sind ungefähr weitere 9% Deines Lebens, etwa 5% Deines Lebens warst Du schon im Gefängnis, und die Justiz will das Urteil noch erhöhen!!!
2. Die Hanfinitiative und die Betäubungsmittelrevision ist sinnlos verschleudertes Geld, denn das jetzige Gesetz sagt ganz klar und deutlich, Hanf ist kein Betäubungsmittel solange es nicht als solches verwendet wird, Hanf kann als 1000 andere Sachen gebraucht werden.
3. Opium, Heroin, Kokain, Amphetamin etc. sind wunderbare Stoffe, solange diese nicht missbraucht werden, denn meine Mutter und Schwiegermutter konnten so in Ruhe und Würde und ohne Schmerzen sterben!!!
4. Und wäre der Hanf nicht mit viel Geld verdienen in Verruf geraten, so wäre es noch wie vor 30 - 40 Jahren, als unser Bundesrat Moritz Leuenberger
noch ein Hippy war, Farbbeutel schmiss und, und, aber heute springt doch jeder dem Geld hinterher, auch ich!!!!
5. Unsere Gesellschaft hat sich geändert, leider nicht zum guten, aber wie gesagt, jeder muss sich an der eigenen Nase nehmen, und Bernard Rappaz sage ich: mach Dich nicht für die Gesellschaft kaputt,( Hungerstreik ist nicht harmlos ), sondern geniesse Dein Leben im Urwald, so wie ich jetzt, Sonne draussen, mit den Hunden spazieren gehen etc., und das kannst Du nicht im Gefängnis oder im Hungerstreik geniessen, auch ich konnte schon 1000 Tage in meinem Leben nicht machen was ich wollte!

Allseits einen schönen Sonntag
Silvio

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5 Oktober 2008 von Silvio

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