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Bienen: nützliche Helfer müssen verschwinden; Bienensterben

Über das Bienensterben habe ich mir Gedanken gemacht. In einigen Kommentaren gelesen, dass die Genmanipulationen und der Einsatz von chemischen Mitteln in der Agrarindustrie Gründe für das Bienensterben sein könnten.

Verfasst von Argenin am Sa, 21/04/2007

Dazu habe ich eine etwas weiter zurückgelegene Recherche in Erwägung gezogen: Die Nutzpflanze Hanf. Jahrhunderte lang wurde Hanf weltweit angebaut. Daraus wurde Zellstoff gewonnen, Hanföl erzeugt, fossile Brennstoffe und Textilen gewonnen sowie zur Herstellung von Kunststoffen und Medikamenten gebraucht.

Schnell stellten die großen Chemiekonzerne fest, dass dort eine natürliche Konkurrenz angebaut wurde, die vom Markt verschwinden sollte. Die Lobby der chemischen Industrie erreichte es mit Hilfe der Politik (Vorreiter USA), dass Cannabis nicht mehr angebaut wurde (siehe Jack Herer - Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf, ISBN 3-86150-059-0).

Nun drängt sich mir der Verdacht auf:
- Die chemische Industrie hat wieder einmal zugeschlagen. Man sorgt für genmanipulierte Pflanzen, verkauft den Landwirten ein Schutzmittel gegen Krankheiten und überflüssigen Schädlingen der eigenen Anbauprodukte. Wohl wissend, dass es Milliarden von natürlichen Helfer der Landwirtschaft schadet: den Bienen.

Diese mehr oder weniger kostenlosen, natürlichen Arbeiter sollen ersetzt werden.

Sie schaden dem Umsatz eines Chemiekonzerns. Es könnte auch mit Hilfe der chemischen Industrie genug Blütenbefruchtung geben. Also warten wir ab, bis die Chemiekonzerne die Lösung des Problems aus der Schublade ziehen und uns das Allheilmittel gegen das Bienensterben anbieten

Erscheinungsdatum Freitag 6. Juli 2007 00:00

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