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Bundes-Kampagne: Kampf dem Kiffen

2004/02/07 - 20 Minuten

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat einen neuen Leitfaden "Schule und Cannabis" veröffentlicht. Die Präventionskampagne zielt auf Jugendliche, die durch erhöhten Cannabiskonsum in der gesunden Entwicklung gefährdet sind.

Laut BAG konsumieren zurzeit 35 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren Cannabis, wobei es meist beim Probier- oder Gelegenheitskonsum bleibe.

Acht Prozent dieser Altersgruppe kifften dagegen täglich. Angepeilt wird dabei jene Gruppe junger regelmässiger Kiffer, die in der Schule und Lehre auffallen. Mit frühzeitiger fachlicher Hilfe soll ein drohender gesellschaftlicher Ausschluss verhindert werden.

Das BAG setzt dabei nach eigenen Angaben auf sachliche Information, ohne zu bagatellisieren oder zu dramatisieren. Es werde aber klar betont, dass Kiffen die Gesundheit gefährde. Zur Gefahr könne der Cannabiskonsum werden, wenn weitere Probleme wie Depressionen oder andere psychische, familiäre oder soziale Belastungen hinzu kämen.

Mitverantwortlich für den Leitfaden ist die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere owie das "Netzwerk Bildung & Gesundheit Schweiz".

Erscheinungsdatum Mittwoch 18. Februar 2004 10:25

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