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Cleverer Geschäftsmann erfindet "Hanf-Heilpfad"

2004/09/09 - 20 Minuten

Ist der Hanf-Heilpfad bei Kerzers ein Paradies für Kiffer? "Nein", sagt der Betreiber Jean-Pierre Egger, "aber ein Ort der Entspannung".

Egger ist nervös. Gerade ist ein Car mit älteren Leuten angekommen, die zu den Schmetterlingen im Papiliorama wollen. Doch dazu müssen sie erst an Eggers "Hanf-Heilpfad" vorbei. "Schnuufet tief und blybed gsund", ruft er. Und wirklich: Einige Passagiere können dem Duft der über 20 000 Pflanzen nicht widerstehen. Sie bezahlen die zwei Franken Eintritt und schlendern durch das riesige Hanf-Labyrinth. Infotafeln verweisen auf die unterschiedlichen Anwendungen und Heilkräfte von Hanf: "Bei Asthma gibt er dir Schnauf. Er hilft bei Aids noch obendrauf". Alles kann man kaufen: Zahnpasta, Öl, Tierfutter, sogar ganze Pflanzen.

Eggers Firma Sana Sativa hat über 100 Hanfproduzenten unter Vertrag. Und auch der Pfad läuft prima: Seit der Eröffnung vor 10 Tagen kamen schon 1500 Leute. Für Kiffer sei sein Kraut zu schwach, behauptet er: "Das ist, als ob sie von einem Renntöff auf ein Velosolex umsatteln würden".

Patrick Marbach
Erscheinungsdatum Mittwoch 29. September 2004 00:13

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