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CoGr

Produktiv Cannabis anbauen aber wie? Hydrophonisch ist hier der richtige Begriff. Automatisch gegossen kann man die Pflanzen auch mal ein paar Tage allein lassen. Auf CoGr ist dieses möglich, hier wird es beschrieben.

CoGr

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Dieses ist seit Jahren das bewährte Wuchsmedium. Da es sich in erster Linie um eine wirtschaftliche Zucht handelt und nicht um ein Forschungsprojekt werden Erfahrungen zurzeit auch nur mit diesem Medium gesammelt. Es fehlt an Platz um andere Systeme zu testen, dieses würde ansonsten geschehen.

Von diesem Wuchsmedium können Rückschlüsse zu anderen Wuchsmedien gezogen werden, die ebenfalls dränieren. Es wird eventuell nicht alles identisch sein aber es kann jeweils abgeschätzt werden, wie es so ungefähr sein könnte. Bei einem Fließtisch können die Jungpflanzen z.B. in Steinwollblöcken auf ein Fließ auf dessen schrägen Tischwanne gestellt werden. Die Nährstofflösung läuft in Intervallen durch das Fließ an den Wurzeln vorbei um wieder im Quelltank aufgefangen zu werden. Wie hoch hierbei der EC Wert ca. sein darf konnte wegen des besagten Platzmangels nicht ermittelt werden. Eventuell darf der EC Wert bei Pflanzen, die auf diesem Tisch blühen nicht höher als 2,8 EC werden, es könnte aber auch sein, dass dieser bis zu ca. 4,5 EC steigen darf. Da die Pflanzen aber wohl mehr Wasser saugen als darin enthaltenen Dünger und auch noch einiges an Wasser verdunstet soll dieses soweit berücksichtigt werden, dass der EC Wert in dem noch nicht lehren Quelltank vor dem Füllen diesen höchst EC Wert nicht überschreitet.

Vieles kann nun aus diesen Ergebnissen auf andere Situationen abgeleitet werden, so wie dieses eben für einen Fließtisch geschah. Nun zurück zu dem CoGr, dass, wenn gewisse Sachen berücksichtigt werden, eine gute Grundlage zum Anbau von hochwertigem Marihuana bietet.

Eine der wichtigsten „Kleinigkeiten“ die bei diesen Matten zu beachten ist wurde eine der ersten Erfahrungen mit diesem Medium, dieses wurde aber auch schon geschildert. Diese Matten müssen nicht nur eingeweicht werden, sondern die sich in den Matten bildende Flüssigkeit ist unbedingt auf ihren EC Wert zu prüfen. Dieser ist manchmal ungefähr so wie er sein soll, meistens aber etwas höher oder sogar fast doppelt so hoch. Also muss der EC Wert in den Matten in den gewünschten Bereich gespült werden.

Auf dem folgendem Foto sind die frisch eingeweichten und einen Tag später gespülten Matten zu sehen. Diese hatten erst einen EC Wert von 3,2 der dann mit PH Wert angeglichenem Wasser durch spülen auf 1,7 EC gesenkt wurde. Danach wurde etwas Wasser, dass mit Wuchsdünger, Rhizotonic und etwas Buffer Agent auf einen EC Wert von 1,8 gebracht wurde, nachgespült. Die Nährstoffe ziehen noch ein paar Tage in das CoGr ein bis auf dieses die ersten Jungpflanzen gestellt werden. Ein EC- Wert von über drei ist für Jungpflanzen zum Wurzeln und Wachsen hart an der Grenze, bei unter zwei EC fühlen diese sich in den ersten Tagen besser. Wenn die Jungpflanzen gut verwurzelt und gewachsen sind werden sie gegen den Dünger unempfindlicher und benötigen für üppiges Wachstum höhere Werte in den Matten.

Matten einweichen

frisches CoGr

In der Anfangszeit wurden die kleinen Steinwollblöcke der Stecklinge in größere gestellt um in diesen die Stecklinge wachsen zu lassen. Dieses war eine Kompromisslösung, da es nicht möglich ist, in einer Blütekammer mit mehreren Altersstufen Stecklinge bei 18 Stunden Licht erst heranwachsen zu lassen bevor dann für diese die Blüte eingeleitet wird.

Ein Zufall führte dann dazu, eine nicht mehr benötigte Mutterpflanze mit Topf ohne Boden auf die CoGr Matte zu stellen. Ein herausragender Ertrag von 69 Gramm überzeugte und somit wurden die Jungpflanzen auf vier Liter Töpfe mit CoGr umgestellt. Da dieses Material faserig ist und an der Oberfläche schnell austrocknet wurden aus einer Wachspapier Decke Abdeckungen geschnitten.

Auf dem vorherigen Foto sind die gewurzelten Stecklinge zu sehen wie sie in das CoGr eingepflanzt werden. Die faserige körnige Substanz des CoGr ist leider nicht gut zu erkennen. Beim genauem hinsehen ist zu erkennen, dass die Stecklinge nicht in einen sondern in zwei Töpfe eingepflanzt werden. Der Erste hat keinen Boden und kann nach dem Entfernen des zweiten auf die CoGr Matte gestellt werden. Es geht einem leider etwas Raumhöhe verloren aber die erhöhte Wurzeltiefe und das höhere Wurzelvolumen scheinen sich Vorteilig auszuwirken. Sehr posetief ist jedoch, dass die Pflanzen bevor sie in die Blüte gestellt werden besser und kräftiger wachsen können da sie mehr Wurzelvolumen haben.

Auf dem nachfolgendem Foto ist das CoGr zu sehen nachdem es fünf mal für ca. 63 bis 70 Tage benutzt wurde.

verbrauchtes CoGr

Schlecht aussehen tut dieses nicht. Trotz des Verwendens von Cana Zym ist der CoGr Ballen kräftig umwurzelt. Das Cana Zym zersetzt auch nur absterbende oder bereits tote Wurzeln, deswegen ist es für den Anbau auf CoGr sehr Sinnvoll, da die Pflanzen sich sonst zuwurzeln. Die in dem Foto zu sehenden Wurzeln sind somit noch bis zur Ernte lebendig und aktiv gewesen. Vom Hersteller wird empfohlen, vor der Ernte mit Cana Zym gründlich durchzuspülen. Dieses wurde hier noch nie gemacht, da es unsinnig erscheint, diese teure Substanz an den Pflanzen vorbeizuspülen. Nach dem Spülen, drei Tage vor der Ernte, kann aber noch etwas mit doppelt oder dreifach so viel Cana Zym angesetztes Wasser nachgespült werden, ca. drei Litter pro Matte würden dazu reichen. Dieses Cana Zym wird nicht durch die Matten durchgespült sondern in diese hinein um in diesen wirken zu können.

Die Faserig- und Körnigkeit hat abgenommen aber schlecht sieht dieses CoGr deswegen nicht aus. Hanf ist eine Pflanze, die in der Landwirtschaft gerne zwischendurch angebaut wird, um den Boden für spätere Pflanzen aufzubessern. Unterschiedliche Fruchtfolge ist in der Landwirtschaft üblich um den Boden nicht einseitig zu belasten aber Hanf macht diesen für nachfolgende Pflanzen zudem noch attraktiver. Bei dem vierten Schwung blieben die Erträge in dem erwartetem Bereich wobei sie im fünftem etwas abzunehmen schienen. Dieses kann aber auch Zufall sein und mit den CoGr Matten nichts zu tun haben.

Zumindest scheint die erste Ernte auf dieses Matten nicht die stärkste zu sein, da die Pflanzen sich das CoGr vermutlich erst etwas aufbereiten müssen. Dieses bedeutet aber nicht, dass die erste Ernte auf frischen CoGr Matten deswegen schlecht ausfallen muss.

Das alte, von der Folie befreite CoGr kann in Blumenbeten, hinter Sträuchern oder in Wäldern entsorgt werden. Das aktivieren der Matten ist zwar erst etwas mehr Arbeit im Gegensatz zu Steinwollmatten aber dafür können diese Matten öfter verwendet werden. Dieses und weiteres steht jedoch schon in Vorherigem oder weiterem.

Pilze

´ Pilze im alten CoGr

Pilze im alten CoGr

Pilze sind ein Zeichen für gutes Bodenklima da sie sich nur in einer sauberen Umgebung halten können. Pilze zersetzen organisches Material oder/und leben mit Pflanzen in einer Symbiose, von der diese auch etwas haben. Die Pflanze ist nach dem Stecklingsschnitt ausgelichtet worden und in gutem Zustand. Gelegentliches auftreten von Pilzen ist somit nicht schlimm. Diese treten normalerweise erst auf, nachdem das CoGr ca. neun Monate angefeuchtet und benutzt wurde. Bevor dieses sich nicht etwas zersetzt hat können die Pilze nicht in diesem wachsen. Da diese Pilze das CoGr zersetzen und dieses seine Eigenschaften dadurch teilweise verliert soll es deswegen nach diesem Zeitraum von ca. neun Monaten ausgewechselt werden, selbst wenn in diesem noch keine Pilze wachsen. Dieses gilt nicht nur für diese Situation mit Topfpflanzen sondern auch für die Matten, es gilt generell.

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Habt ihr Fragen, Anregungen, Ergänzungen, wollt ihr zu diesem Thema etwas anmerken oder hinterfragen? Dann geht doch in das Forum und tut dieses einfach in der Rubrik Growroom. Oder ihr meint schon Ahnung zu haben? Super, dann schaut mal rein, ob ihr ein paar Fragen beantworten könnt.

Artikel modifiziert Montag 8. Oktober 2012 18:05, Erscheinungsdatum Dienstag 31. März 2009 17:58

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Wurzelfäule

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