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Der Ursprung des Hanfverbotes von König Rinderhüfte

Den Ursprung des Hanfverbotes findet man in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA. Hanf war vor dieser Zeit eine vielseitige Rohstoffpflanze und ein Genussmittel, welches nicht als gesellschaftliches Problem gesehen wurde.

Neben hochwertigem Papier und Kleidung fand es auch in der Medizin Anwendung als Beruhigungs- , Schmerz- , und Schlafmittel sowie zur Steigerung des Appetits. Durch die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der heute verbotenen Pflanze stand Hanf mehreren aufstrebenden Industriezweigen im Weg : der Baumwoll- , Holz- , und Pharmaindustrie. All diese Bereiche konnten ihre Gewinne nicht uneingeschränkt maximieren, da Hanf als Alternative ein beliebter Rohstoff war.

Harry Jacob Anslinger(1892-1975) sowie William Randolph Hearst(1863-1951) kann man nach historischem Erkenntnisstand die Hauptschuld am Hanfverbot zuschreiben. Anslinger hat sein gesamtes Leben darauf aufgebaut Hanf zu verbieten und erreichte als Mitglied der Drogenkommission der Vereinten Nationen 1961 ein weltweites Cannabisverbot. William Randolph Hearst, ein bekannter Verleger und Medienriese, verhalf ihm dabei entscheidend. Grund : Hearst war Besitzer eines großen Waldgebietes und einer Papiermühle und fürchtete Umsatzeinbußen durch eine neu aufkommende Technik, Hanf noch schneller zu ernten.In seinen Zeitschriften, in öffentlichen Stellungnahmen und Propaganda-Werbespots degradierte er Cannabis als die gewalterzeugenste Droge der Menschheit. Schwarze und Mexikaner wurden als Vergewaltiger und Mörder dargestellt, nachdem sie Hanf geraucht haben. Es kam sogar ein Kinofilm auf die Leinwand, welcher mit Werbeplakaten publiziert wurde. Handlung : Junger Musteramerikaner konsumiert Haschisch und mordet. Dieses zu Unrecht entstandene negative Stigma der Pflanze legte einen entscheidenden Grundstein für die Prohibition. Hearst spielte seine Macht auch aus, indem er Gegenargumente und Gegenbewegungen nicht durch seine Presse veröffentlichte. Diese Gehirnwäsche veränderte das Bewusstsein der Bevölkerung drastisch und wurde durch die Fehlinformationen entscheidend negativ beeinflusst. Finanzielle Unterstützung bekam die Propaganda durch die Pharmaindustrie. Ergebnis : Nach der Kriminalisierung von Cannabis stieg der Umsatz durch den Verkauf des Schmerzmittels Aspirin drastisch. Auch die Papier – Baumwoll- und Holzindustrie konnte dadurch aufatmen und uneingeschränkt wachsen. Bei genauerem Hinschauen ist also eindeutig festzustellen, dass es sich beim Hanfverbot nicht um den Erhalt der Volksgesundheit, sondern vielmehr um ein Zusammenspiel von Konzernen handelt und somit ein Wirtschaftsverbrechen darstellt. Aus diesem Grund ist nicht nur die sog. Drogenhanfsorte, sondern auch der wirkungslose Faserhanf, auf den das eigentliche Augenmerk lag, verboten worden. Selbst heute ist in vielen Ländern der zum Drogenmissbrauch nutzlose Hanf verboten oder durch hohe Steuern, bürokratische Hürden und negativen Ruf demonisiert. Todesstrafen für den Besitz einer Pflanze sind bittere Realität.

Dies ist nur eine kurze und knappe Zusammenfassung. Wenn du mehr Informationen brauchst, kannst du dir in jeder guten Bibliothek (besonders Universitätsbibliotheken) Bücher dazu ausleihen. Es gibt auch eine soziologische Facharbeit zu dem Thema, siehe hierzu :

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/96469.html

Erscheinungsdatum Sonnabend 4. Juni 2011 00:46

http://www.cannabis-helvetica.ch
http://www.swisshempshop.com