Erste Studie über Sicherheit von Cannabis als Medizin startet in Kanada
In Kanada hat die "weltweit erste Studie" über die Sicherheit von Cannabis als Medikament begonnen. Unter dem Namen COMPASS (Cannabis for the management of pain: assessment of safety study)untersucht die Studie 1400 chronische Schmerzpatienten, von denen 350 Cannabis einnehmen. Sieben Schmerzkliniken in ganz Kanada nehmen daran teil. "Die typischen Patienten bei COMPASS leiden an Rückenmarksverletzungen, Multipler Sklerose, Arthritis oder anderen schwer behandelbaren Muskelschmerzen", so Dr. Mark Ware vom Schmerzzentrum der McGill Universität, der die Studie koordiniert. Krebspatienten werden nicht teilnehmen. Während eines Jahres sollen die Patienten beobachtet und mögliche Nebenwirkungen der Cannabis-Medizin auf innere Organe oder kognitive Fähigkeiten untersucht werden. "Wir untersuchen verschiedene Sicherheits-Aspekte, von möglichen Abwehrreaktionen bis zu Wirkungen auf Leber, Nieren, Herz, Lunge und Hormon-Level".
Anmerkung der HANF-INFO-Redaktion:
Diese "weltweit erste" wissenschaftliche Überprüfung in allen Ehren, aber: Cannabis wird seit Jahrtausenden in den Arzneibüchern rund um die Welt als sicheres,wirksames und nebenwirkungsarmes Arzneimittel empfohlen. Toxikologisch betrachtet ist Hanf eine der ungiftigsten Pflanzen überhaupt.










