Gibt es definitv keinen Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Cannabiskonsum?
Wissenschaftler aus Israel vermuten, dass die Beziehung zwischen Cannabiskonsum und Schizophrenie, die in jüngeren Studien aus Schweden, den Niederlanden, Neuseeland und Israel beobachtet worden war, nicht schlüssig ist. Verschiedene Studien hätten von einer Beziehung zwischen Genen, die den Cannabinoid-Rezeptor und Schizophrenie kodieren, berichtet.
Die Forscher schreiben: "Eine andere Erklärung für die Beziehung zwischen Cannabiskonsum und Schizophrenie könnte sein, dass die krankhaften Veränderungen des Cannabinoid- Systems bei schizophrenen Patienten sowohl mit einem vermehrten Cannabiskonsum als auch mit einem erhöhten Schizophrenie-Risiko verbunden sind, ohne dass Cannabis ein ursächlicher Faktor für Schizophrenie ist."
Kommentar der Hanf-Info-Redaktion: ...oder braucht es noch mehr Studien, um diese in der Volks-und Erfahrungsmedizin schon lange bekannte Tatsache zu akzeptieren? Dürfen Hanffreunde nun auf das Ende dieser stets etwas an den Haaren herbei gezogen wirkenden Hypothese hoffen? Vielen psychisch angeschlagenen Menschen tut Hanf eher gut als ihnen zu schaden und dies ist ein schöner Beweis dafür, dass das eingeborene und intuitive Wissen über die Volksmedizin immer noch lebt und unter anderem dadurch unterstützt werden muss, dass Naturhanf so leicht erhältlich sein sollte wie andere Heilkräuter aus der Naturapotheke.
Quelle: www.cannabis-med.org
(Weiser M, Noy S. Dialogues Clin Neurosci. 2005;7(1):81-5.)











