Hausdurchsuchung bei der ACM und Dr. Grotenhermen

Am 17. März nahm die örtliche Polizei eine Hausdurchsuchung in den Räumen der ACM und den Privaträumen des Vorsitzenden der ACM, Dr. Franjo Grotenhermen, vor und beschlagnahmte Aktenordner der ACM. Zudem wurden eine Kopie der Festplatte des Computers angefertigt und die Kontodaten der Vereins- und privaten Konten notiert.

Die Durchsuchung erfolgte auf Grund eines Beschlusses "in dem Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt, wegen des bestehenden Verdachts des Verstoßes gegen das BtMG" durch das Amtsgericht Hamburg vom 3.02.2009 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg. Die Ermittlungsbehörden erhoffen sich Hinweise auf verbrecherische Aktivitäten im Zusammenhang mit der Hanfapotheke. Hintergrund ist ein bereits abgeschlossenes Strafverfahren gegen eine Patientin aus Hamburg, die Cannabis von einem unbekannten Spender der Hanfapotheke erhalten haben soll.

Formal sind die ACM und Dr. Grotenhermen in dem Beschluss Zeugen, inhaltlich ist es jedoch offensichtlich, dass er wie ein Verdächtiger behandelt wird. So heißt es in den beiden Beschlüssen:

"(...) Der Betroffene Grotenhermen ist Mitglied des ’Solidaritätskreises Hanfapotheke’, der die ’Hanfapotheke’ nach eigenem Bekunden als gesellschaftlich wünschenswerte Einrichtung betrachtet. In einem von ihm gegebenen Interview im [...] schilderte der Betroffene Grotenhermen detailliert die Verfahrensweise bei der ’Hanfapotheke’ und gab dabei auch ausdrücklich die vorgenannte E-Mail-Adresse als Mittel der Kontaktaufnahme mit der ’Hanfapotheke’ an, was auf eine genaue Kenntnis der dortigen Abläufe und damit auf eine nicht unerhebliche Einbindung des Betroffenen Grotenhermen in die Tätigkeit der ’Hanfapotheke’ schließen lässt. Hinzu kommt, dass es nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand der Betroffene Grotenhermen war, der die Webseite der ’Hanfapotheke’ entwickelt und betreut hat. (...)"

Dr. Grotenhermen: "Wenn die Justiz zum Thema Cannabis als Medizin zuschlägt, sind es letztlich immer kranke Menschen, die unter einem übergriffigen Staatsapparat, der sie eigentlich schützen und ihnen Perspektiven zur Linderung ihrer Symptome eröffnen sollte, leiden müssen. Hyperaktive Anwälte des Staates, die veraltete Rechtsnormen unbarmherzig durchsetzen wollen, ergänzen dabei hyperpassive Vertreter des Volkes, die dieses in Paragrafen gegossene Unrecht mit Verweis auf die Gefahren des Cannabiskonsums aufrechterhalten. Die ACM ist dankbar dafür, dass die Zahl der verständnisvollen und denkenden Juristen und der mitfühlenden und um Verbesserungen bemühten Politiker zunimmt, was leider nur ein geringer Trost für alle ist, die von diesen langsamen Veränderungen nicht oder noch nicht profitieren. Justitia ist die römische Göttin der Gerechtigkeit, und ihre Prinzipien müssen offensichtlich auch in einem Rechtsstaat erst erkämpft werden. Es gibt noch viel zu tun."

Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V. (ACM)
 Am Mildenweg 6
 D-59602 Rüthen
 Deutschland
 Tel: +49 (0)2952-9708572
 Fax: +49 (0)2952-902651
 E-Mail: info@cannabis-med.org
 http://www.cannabis-med.org

Artikel modifiziert Donnerstag 2. April 2009 15:21, Erscheinungsdatum Donnerstag 2. April 2009 13:46

Forum des Artikels

Staat und Justiz stützen sich auf nicht naturwissenschaftlichen Fakten und tun so als sei Cannabis genauso gefährlich wie Heroin und Kokain.
Der Gesetzgeber ignoriert absichtlich und wissentliche die Tatsache, dass Cannabis (naturwissenschaftlich mehrmals unwiderlegbar erwiesen) viel ungefährlicher als Alkohol und Tabak ist. Vor allem wird ignoriert, dass Cannabis auch eine hervorragende Heilpflanze für viele Gesellschaftskrankheiten ist und kranke bei dieser Politik in die Kriminalität gedrängt werden. Doch anscheinend befinden wir uns noch immer im Frühmittelalter und die Rolle der Inquisition hat der Staat übernommen. Dabei sprechen Staatsdiener Urteile und berufen sich auf naturwissenschaftlich widerlegten Fakten und kriminalisieren dabei unschuldige Bürger im Land. Auf nichtwissenschaftlichen Fakten beruhend werden Bürger verfolgt, verurteilt, eingesperrt und oft auch getötet, in westlichen Staaten ihrer Existenz beraubt. Diese Staatsdiener verhalten sich noch immer so als ob die Erde eine Scheibe ist und die Wissenschaft zu vergessen. Diese Leute machen Politik für Interessensgruppen und die Interessensgruppe Mafia fürchtet gerade den Massenkonsumenten mit Cannabis zu verlieren. Dabei würde der Mafia enorm viel Geld durch die Lappen gehen und das bedeutet auch, dass das Schmiergeld das in den Staatsapparat fliest immer weniger wird. Die Reaktion, wenn Staatsbeamten von Seiten der Mafia das Schmiergeld gekürzt wird, sind Bürgerübergriffe unter dem Deckmantel der Drogenbekämpfung. Diese Übergriffe gehen jedoch nur auf den Konsumenten und nicht aufs Drogenkartell, denn sonst wird das Schmiergeld noch weniger. Auswirkungen für die betroffenen Bürger „übergriffe und Selbstjustiz korrumpierter Staatsbeamter und wir schreiben das Jahr 2009“.

Menschenverachtende, diskriminierende, lächerliche Drogenpolitik für Interessensgruppen, dabei gehörten die Einnahmen sofort dem Staat zugeführt und nicht steuerfrei der Mafia überlassen und diese korrumpiert mit dem Geld punktuell wieder den Staatsapparat und setzt die Staatsdiener auf die Gehaltsliste der Mafia.

Kein Wunder wenn so was rauskommt!!!

Cannabis muss sofort legalisiert werden!!!

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24 03 2009 von Erdenbürger
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