Hungarohemp - Detailierte Beschreibung

HUNGAROHEMP
Hanfindustrie und Logistik AG.

H-6933 Nagylak, Gyár u. 1.

Industriepark
Industriepark und Logistikzentrale Nagylak
Grunddaten
Referenznummer: 114
Aufgenommen: 27/09/2001 15:01:17
Letzte Aktualisierung: 25/02/2003 11:42:20
Adresse
Region: Südtiefebene
Komitat: Csongrád
6933 Nagylak,
Gyár u. 1.
www.hungarohemp.hu
Eigentümer
Hungarohemp Kenderipari és Logisztikai Rt.
6933 Nagylak, Gyár u. 1.
Betreiber
Herr Attila Homonyik
Hungarohemp Kenderipari és Logisztikai Rt.
6933 Nagylak, Gyár u. 1.
Telefon: 62/515-616
Telefax: 62/515-615
Handy: 20/469-6065
email: hungarohemp@vnet.hu

Das Dorf Nagylak ist das südöstliche Tor Ungarns und liegt an der ungarisch-rumänischen Grenze, die bald eine äussere Grenze der Europäischen Union wird. Seit zwei Jahren wird das IV. Verkehrskorridor von Helsinki, das die Westeuropa und Südosteuropa verbindende Hauptverkehrsstrasse ist, über dem nach den shengener Vorschriften gebauten Grenzübergang in Nagylak geführt.

Die logistische Bedeutung der Siedlung ist für die in den südosteuropäischen Ländern tätigen und in die Europäische Union liefernden Unternehmen enorm. Die wirschaftliche Wettbewerbsfähigkeit von Nagylak wird dadurch erhöht, dass das Dorf in der Makóer Unternehmenszone liegt.

Der Industriepark und Logistikzentrale Nagylak liegt im nördlichen Teil der Ortschaft Nagylak und 2,5 km vom Grenzübergang entfernt. Er wird auf der Ostseite durch die ungarisch-rumänischen Staatsgrenze und auf der Westseite durch die Eisenbahnlinie Szeged-Mezőhegyes-Battonya/Lőkösháza umgrenzt. In der Eisenbahnhaltestelle Nagylak-Kendergyár (Nagylak-Hanffabrik) halten alle nach Fahrplan verkehrenden Personenzüge. Der Industriepark verfügt über eigene Bushaltestelle und eigenes Schleppgleis. 80,8 ha grossen Fläche sind 10 ha bebaut, mit den Kommunalanlagen und sämtlicher Infrastruktur versehen. Die Kommunalanlagen können weitergebaut werden, ihre Kapazität kann erweitert werden.

Die Verwirklichung des Nagylaker Industrieparks und Logistikzentrale ist völlig im Einklang mit den Entwicklungskonzepten der Region Südtiefebene, des Komitats Csongrád, der Unternehmenszone von Makó und ihrem Areal, des Mikroareal-Zweckverbands Csanád und der Selbsverwaltung von Nagylak.

In einem Umkreis von 20 km um Nagylak ist die sich mit Hanfanbau und -verarbeitung beschäftigende Hungarohemp Rt. praktisch die einzige bedeutende Arbeitgeberin.

Das überwiegend aus landwirtschaftliche Produktion lebende Kleinareal braucht unbedingt einen modernen Verarbeitungsbetrieb, der auf allen Märkten verkaufbare Waren erzeugt.

Der Anbau von Hanf hat auf der südlichen Tiefebene seit der Landnahme eine grosse Tradition, diese Pflanze ist ein echtes Hungarikum.

Der Hanf passt sehr gut sowohl in eine Fruchtfolge als auch in ein Bio/Öko-Produktionssystem, sein Anbau kann ohne Verwendung von Chemikalien geführt werden.

Über die traditionellen Produkte (Faden, Zwirn, Schnur, Bindfaden, Schäbestreu, Schäbeplatten) hinaus gibt es Möglichkeiten für grossvolumenigen Grundstoff- und Halbzeuglieferungen und gleichzeitig zahlungsfähige Nachfrage sowohlt in der Autoindustrie als auch in der Bauindustrie.

Eine umfangreiche Verarbeitung der vor Ort angebauten, keine Lebensmittel und Tierfutter bezweckenden, landwirtschaftlichen Produkte wird im Industriepark ermöglicht, dessen Tätigkeit durch die umfangreiche Dienstleistungen anbietende Logistikzentrale unterstützt wird.

Der Industriepark funktioniert bereits als BIO/ÖKO-Park, die dort angesiedelten und arbeitenden Firmen verarbeiten natürliche Stoffe (Hanf, Feder) oder handeln mit solchen (Holz, Baustoffe).

Im Industriepark funktionieren auch Dienstleistungsfirmen (Managementberatung, technische Begutachtung, Bewachung und Beschützung, Fachübersetzung, Fachdolmetschen usw.)

Die Gestaltung des Bruthauses (Inkubatorhaus) in einem Bürogebäude (480 m2) ist bereits im Gange.

Die allgemein einstöckigen Gebäude haben eine Nutzfläche von 20.800 m2.

Die Spinnereigebäude der Hanfverarbeitung wurden um 1920 gebaut und haben eine Konstruktion aus Ziegelmauer und Stahlbetondecke oder Sheddach.

Der Tischlerplattenbetrieb (6000 m2) wurde in der ersten Hälfte der 1960-er Jahre aus vorgefertigten Pfeilerkonstruktionen, einer Stahlbetonkonstruktion mit grosser Spannweite gebaut.

Die Firma Hungarohemp Kenderipari és Logisztikai Rt. beschäftigt sich mit dem Anbau und Verarbeitung von Industriehanf.

 Der Hanf ist eine einjährige, umweltfreundliche Industriepflanze mit hohem Zellstoffgehalt. Der in der Landwirtschaft angebaute Hanfstroh wird auf den Verarbeitungsstandort geliefert und dort in Mieten aufgestellt.
 Der Hanfstroh besteht aus zwei Teilen, aus dem Bastteil und dem Holzteil. Der Klebstoff zwischen beiden Schichten wird durch Rösten des Hanfes in Röstebecken aufgelockert. Der geröstete Hanf geht nach der Trocknung in den Aufbereitungsbetrieb.
 Der in Mieten gebundene Hanfstroh geht in die Hanfbreche, wo die starren Holzbestandteile zwischen den Riffelwalzen gebrochen werden. Die Schäben (Holzbestandteile) gelangen in Sammelwagen.
 Zwischen den rotierenden Trommeln der Hanfschwinge (Turbine) werden die auf dem faserigen Material noch vorhandenen Schäben und Kurzfaser heruntergeschlagen. Aus dem entstehenden gebocktem Hanf wird der Faserfaden, wissentschaftlich Line Garn genannt, erstellt.
 Die kurzfaserige Hanfhede wird auf der Rüttelmaschine weiter gereinigt. Daraus wird der Hanfwerggarn, wissentschaftlich Tow Garn genannt, erstellt.
 Um die lockere Hanfhede verspinnen zu können, muss ein Hanfband erzeugt werden. Durch den Hanfkrempel werden das Material weiter gereinigt und die Elementarfaser dünner und das Hanfband wird in Kammtöpfen abgelegt.
 Durch Strecken wird das Band wieder dünner. Dies erfolgt kontinuärlich auf mehreren Maschinen, wodurch das Band eine für das Verspinnen geeignete Stärke und Gleichmässigkeit erhält.
 Nach dem Strecken werden alle Bänder durch Drehen zum Garn gemacht. Das gedrehte Material wird auf Spulen aufgespult. Hinsichtlich der weiteren Verwendung kann die Aufmachung auf Kreuzspulen erfolgen (Kabelgarn, zur Kabelspleissung)
 Hanfzwirn: Ein durch das Verdrehen von zwei oder mehreren Hanfgarnen entstandener Zwirn, der weder chemischen noch physikalischen Verfahren ausgesetzt wird.

Verqwendungsgebiet: 60-80 cm lang geschnitten als Bindfaden in der Getreideindustrie, für landwirtschaftlichen Ballenpressen, für die Hefte usw.

Verpackung: in Folienschlauch, Ballen gepresst, Knäueln, Kartonschachteln.

 Hanfschnur: das Ausgangsmaterial ist der Hanfzwirn, der durch Durchtränken mit natürlicher Appretur (Stärke, Seife, Talg, Paraffin) und Glätten zu einer gleichmässigen Zylinderförm mit glänzender Oberfläche (Wachs) poliert wird.
 Durch Wickeln werden je nach Stärke 100-500 g Knäuel, nach Bedarf auf Kreuzspulen, in Strähnen oder auf Länge geschnitten in Verkehr gebracht.

Verwendungsgebiet: für Polsterergewerbe, Fleischindustrie als Bindfaden, zum Verpacken, in der Landwirtschaft usw.

Verpackung: in Kartonschachteln

Aus dem anderen Bestandteil des Hanfstrohs, dem Holzbestandteil werden Tischlerplatten hergestellt. Die getrockneten und gereinigten Schäben werden unter hohem Druck und bei hoher Temperatur und unter Zugabe vom Klebstoff zu festen Tischlerplatten verpresst. Die erzeugten Schäbenplatten können Mixpan-Platten, Tripo-Platten sein.

Mixpan-Platten: mit 16-49% Holzspäne hergestellte, dreilagige Platten, wobei in der mittleren Lage gröbere, grössere Teile und in den Decklagen kleinere Teile zur Platte verpresst werden.

Tripo-Platten: der Holzspänenanteil darf maximal 15% betragen.

Die Qualität der Schäbenplatten wird in der Ungarischen Norm MSZ 6768/1-4 festgelegt.

Der Formaldehydgehalt erfüllt laut MSZ EN (DIN EN 120) die Einstufung E1. Die fertige Platten werden auf beiden Oberflächen fein geschliffen und auf einheitliches Format geschnitten verkauft.

Einheitliches Tafelformat: 3500x1700 mm, oder auf gewünschtes Format geschnitten.

Plattenstärken: 16, 18, 19, 22 mm.

Verwendungsgebiet: Möbelindustrie, Belegen von Flächen, Fachwerke für landwirtschaftliche Produktlager, Polsterergewerbe, Bautischlerindustrie usw.

I. PROJEKT

BEZEICHNUNG: MODERNISIERUNG DER TRADITIONELLEN VERARBEITUNG VON INDUSTRIE-FASERHANF.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTES:
 Modernisierung der Faserhanf-Erntemaschinen.
 Modernisierung des Transports und der Lagerhaltung von Hanfstängeln.
 Entwicklung des Röstens und Brechens (Trennung der Bestandteile in Lang- und Kurzfasern sowie Schäben) und Entwicklung der bio-mechanischen Faseraufbereitung.
 Verarbeitung der Hanffasern zu Garnen, Zwirnen, Bindfaden, Seilen usw., Modernisierung und Entwicklung der Produktionskapazitäten.

Modernisierung des auch derzeit aktiven Betriebes.

GESCHÄTZTE INVESTITIONSKOSTEN:
 Gebäuderenovierung/Bau 50 Mio HUF.
 Erneuerung der Produktionsmaschinen/Beschaffung neuer Maschinen 120 Mio HUF.
 Umlaufmittel-Finanzierung 60 Mio HUF.

Erwartungen an den Investoren:
 Anteilige Projektfinanzierung (50%)
 Maschinenapport ebenfalls möglich.
 Marktausbau.

MARKTHINTERGRUND, RENTABILITÄT
 Mengenwachstum im Inland und Export.
 Verbesserung der Ertragskraft aus der Herstellung hochwertiger Produkte.
 Ausbau des Marktes für neue Qualitätsprodukte.

ZEITPLAN FÜR DIE REALISIERUNG DES PROJEKTES UND DESSEN FINANZIELLE, WIRTSCHAFTLICHE UND ZEITLICHE AMORTISATION:
 Realisierungszeitraum 2001/2002.
 Steigerung der Effektivität (lebendige Arbeit).
 Mengenwachstum (2002-2004).
 Amortisationsdauer (5-6 Jahre).

FORM DER ZUSAMMENARBEIT: Kapitalzufuhr.

PARTNERLÄNDER: Deutschland, USA usw.

II. PROJEKT

BEZEICHNUNG: VERARBEITUNG VON INDUSTRIE-FASERHANF FÜR ZWECKE DER AUTOINDUSTRIE.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTES:
 Schaffung entsprechender Voraussetzungen für die Einbringung, den Transport zur Verarbeitungsstätte, die Lagerung und Schaffung technischer Voraussetzungen (Gebäude, Maschinen) für den Faserhanf
 Ausbau eines Faseraufbereitungsbetriebes für die Autoindustrie:
1) Gebäude.
2) Maschinenreihe.

GESCHÄTZTE INVESTITIONSKOSTEN:
 2.600-2.700 Mio HUF.

ERWARTUNGEN AN DEN INVESTOREN:
 Anteilige Projektfinanzierung (50%).
 Maschinenapport (inklusive).
 Marktausbau.

MARKTHINTERGRUND:
 Deutsche Zulieferer der Autoindustrie gaben einen Jahresbedarf an homogenen Fasern aus Ungarn mit einer Menge von 4,3 Millionen m3 an.

ZEITPLAN FÜR DIE REALISIERUNG DES PROJEKTES UND DESSEN FINANZIELLE, WIRTSCHAFTLICHE UND ZEITLICHE AMORTISATION:
 Realisierungszeitraum: 2001/2002.
 Amortisationsdauer: 5-6 Jahre.

FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT:
 Kapitalzufuhr.
 Ansiedlung im Industriepark.

PARTNERLÄNDER:
 Deutschland.
 Auch jedes andere europäische Land möglich, oder vom amerikanischen Kontinent.

III. PROJEKT

BEZEICHNUNG: VERARBEITUNG VON INDUSTRIE-FASERHANF FÜR ZWECKE DES BAUGEWERBES.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTES:
 Realisierung der Einbringung, der Anlieferung und der Lagerung von Faserhanf (Gebäude, Maschinen)
 Ausbau eines Faseraufbereitungs und -verarbeitungs-Betriebes für die Bauindustrie:
1) Gebäude.
2) Maschinenreihe für die Faseraufbereitung.
3) Maschinenreihe für die Herstellung von Vliesen und Profilen für die Wärme-, Schall- und Schwingungsdämpfung.

GESCHÄTZTE INVESTITIONSKOSTEN:
 1.800-2.000 Mio HUF.

ERWARTUNGEN AN DEN INVESTOREN:
 Anteilige Projektfinanzierung (50%).
 Maschinenapport (inklusive).
 Marktausbau.

MARKTHINTERGRUND:
 Ablösung energieaufwendiger und allenfalls krebserregender Rohstoffe (Schlacke, Glaswolle usw.) durch natürliche und umweltkonforme Materialien:
1) Bodenisolationsmaterialien.
2) Dachisolationsmaterialien.
3) Isolationsprofile.

 Der Bedarf des Baugewerbes wird von deutschen Verbrauchern auf eine Größenordnung von 5-7 Millionen m3/Jahr veranschlagt.

ZEITPLAN FÜR DIE REALISIERUNG DES PROJEKTES UND DESSEN FINANZIELLE, WIRTSCHAFTLICHE UND ZEITLICHER AMORTISATION:
 Realisierungszeitraum: 2002/2003
 Amortisationsdauer: 5-6 Jahre

FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT:
 Kapitalzufuhr.

 Ansiedlung im Industriepark (eigene Investitionen).

PARTNERLÄNDER:
 Deutschland.
 Auch jedes andere europäische Land möglich, oder ein Land des nordamerikanischen Kontinentes.

IV. PROJEKT

BEZEICHNUNG: VERARBEITUNG VON HANFSCHÄBEN - ALS ROHSTOFF FÜR DEN HOLZERSATZ - FÜR ZWECKE DER HOLZ- UND MÖBELINDUSTRIE.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTES:
 Erneuerung der vorhandenen Maschinenreihe zur Produktion von Holzspanplatten.
 Kauf einer Plattenzuschneide- und Furniermaschinenreihe.
 Beschaffung einer Maschinenreihe zur Oberflächenbehandlung.
 Kauf von Mehrkopf-Fräsmaschinen und einer Kantenbearbeitungsmaschine.

Herstellung von Parkett, Türen, Bauplatten und Panelen aus Holzspanplatten.

GESCHÄTZTE INVESTITIONSKOSTEN:
 850-950 Mio HUF.

ERWARTUNGEN AN DEN INVESTOREN:
 Anteilige Projektfinanzierung (50%).
 Maschinenapport (inklusive).
 Marktausbau.

MARKTHINTERGRUND:
Zunehmend breite Kreise der Bauindustrie benötigen Produkte, die aus umweltkonformen Öko- (Bio-) Rohstoffen hergestellt werden. Es besteht große Nachfrage nach Türen und Parkett, deutsche Kunden gaben ihren Bedarf mit 250 Tsd m2/Jahr an. IKEA würde gern hochfeste (faserverstärkte) Möbelplatten vertreiben.

ZEITPLAN FÜR DIE REALISIERUNG DES PROJEKTES UND DESSEN FINANZIELLE, WIRTSCHAFTLICHE UND ZEITLICHE AMORTISATION:
 Realisierungszeitraum: 2001/2002.
 Amortisationsdauer: 5-6 Jahre.

FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT:
 Kapitalzufuhr.
 Joint venture.
 Ansiedlung von Unternehmen im Industriepark.

PARTNERLÄNDER:
 Jedes europäische oder nordamerikanische Land möglich

V. PROJEKT

BEZEICHNUNG: ERRICHTUNG UND BETREIBUNG EINES BIO-INDUSTRIEPARKS UND EINES INKUBATORHAUSES NEBEN DEM IV. MITTELEUROPÄISCHEN VERKEHRSKORRIDOR AN DER NEUEN GRENZE DER EUROPÄISCHEN UNION (ENTLANG DER UNGARISCH-RUMÄNISCHEN GRENZE).

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTES:
Für den 40 ha großen Bio-Industriepark auf dem 82 ha großen, bisher nur teilweise ausgenutzten Betriebsstandort der Nagylaki Kenderfonógyár Rt. (Hanfspinnerei Nagylak AG, mit neuem Namen: HUNGAROHEMP AG) wurde eine Realisierungsstudie und ein Geschäftsplan erarbeitet, ferner haben wir den Titel Industriepark zuerkannt bekommen, und dieser Industriepark ist wie folgt weiter zu entwickeln (Investition auf der braunen und grünen Wiese):
 Erneuerung des bestehenden Bürogebäudes und Umbau zu einem Inkubatorhaus für die sich ansiedelnden Investoren (Weiterentwicklung des Computer- und Telefonnetzes).
 Modernisierung und weiterer Ausbau der vorhandenen Infrastruktur (Wasser-, Kanal-, Straßen-, Elektroenergie-, Telefon-, Erdgas-, Dampf- und Druckluftnetzes).
 Erneuerung der bestehenden Betriebshalle und Lagergebäude, Sozialräume und nach Bedarf Bau neuer Objekte.

GESCHÄTZTE INVESTITIONSKOSTEN:
 Inkubatorhaus: 40-50 Mio HUF.
 Infrastruktur-Erneuerung und Ausbau: 1,5 - 2,0 Mrd HUF.
 Erneuerung der Betriebshalle, des Lagers und des Sozialgebäudes, Bau nach Bedarf: 500-1.800 Mio HUF.

ERWARTUNGEN AN DEN INVESTOREN:
 Anteilige Projektfinanzierung (50%)
 Sicherstellung der Ansiedlung von Unternehmen

MARKTHINTERGRUND:
 In der Region wird vorwiegend Agrarproduktion betrieben, es mangelt an industrieller Verarbeitungskapazität.
 Ungarische und rumänische Rohstoffe stehen in großem Volumen zur Verfügung.
 Vorwiegend besteht die Möglichkeit zur Hanfverarbeitung (für die Auto- und Bauindustrie), holzindustrieller Produktion, zur Federverarbeitung, und die Errichtung eines Konfektionsbetriebes usw.

ZEITPLAN FÜR DIE REALISIERUNG DES PROJEKTES UND DESSEN FINANZIELLE, WIRTSCHAFTLICHE UND ZEITLICHE AMORTISATION

Realisierung:
 Inkubatorhaus 2001/2002.
 Infrastruktur 2002/2003.
 Gebäude 2003/2004.

Amortisationsdauer:
 Inkubatorhaus 5-6 Jahre
 Infrastruktur, Gebäude 6-8 Jahre

FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT:
 Kapitalzufuhr.
 Joint venture.

PARTNERLÄNDER:
 Jedes europäische oder nordamerikanische Land möglich

VI. PROJEKT

BEZEICHNUNG: ERRICHTUNG UND BETREIBUNG EINES LOGISTIK- UND DISTRIBUTIONSZENTRUMS NEBEN DEM IV. MITTELEUROPÄISCHEN VERKEHRSKORRIDOR AN DER NEUEN GRENZE DER EUROPÄISCHEN UNION (ENTLANG DER UNGARISCH-RUMÄNISCHEN GRENZE).

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTES: Für ein 20h a großes Logistik- und Distributionszentrum auf dem 82 ha großen, bisher nur teilweise ausgenutzten Betriebsstandort der Nagylaki Kenderfonógyár Rt. (Hanfspinnerei Nagylak AG, mit neuem Namen: HUNGAROHEMP AG) wurde eine Realisierungsstudie erarbeitet. (unter Beachtung der Bebauungsvorschriften). Die Realisierung des Zentrums wird von der politischen und wirtschaftlichen Leitung der Region unterstützt:
 Modernisierung und Weiterentwicklung des bestehenden Industriegleises sowie der Infrastruktur entlang der in naher Zukunft zu bauenden Schnellverkehrsstraße (Wasser-, Kanalisations-, Straßen-, Erdgas-, Elektroenergie-, Telefonnetz, usw.)
 Bau einer Tankstelle, eines LKW-Parkplatzes und einer Servicewerkstatt.
 Bau von Lagern, Kühlhäusern, Büros, und Dienstleistungsobjekten.
 Beschaffung von Dienstleistungsmaschinen und -anlagen (Hebemaschinen - Stapler, Kräne, Transport-, Verpackungs- und Zurichtungsanlagen usw).

GESCHÄTZTE INVESTITIONSKOSTEN:
 In Abhängigkeit vom Bedarf 4,5 - 14,5 Mrd HUF.

ERWARTUNGEN AN DEN INVESTOREN:
 Anteilige Projektfinanzierung (50%-70%)
 Apport (Maschinen und Technologie).
 Marktausbau.

MARKTHINTERGRUND:
 Die Industrialisierung nach SÜDOSTEUROPA (Rumänien, Bulgarien usw.) hat begonnen, die aus der Nähe, aber von einem sicheren Stützpunkt aus (NATO-Schutz) zu unterstützen ist.
 Derzeit werden Frühgemüse, Kühlwaren nach dem "just in time" Verfahren in die Europäische Union geliefert, dies geht jedoch mit großen Problemen an den Grenzübergangsstellen (Türkei-Bulgarien, Bulgarien-Rumänien, Rumänien-Ungarn) einher. Eine einfache Lösung dafür würde eine an der neuen Grenze der Europäischen Union errichtete Logistikbasis darstellen.
 Es ist der einzige Standort zur Errichtung eines Logistikzentrums, der sich entlang des Verkehrskorridors nach Südosteuropa an der neuen Grenze zur Europäischen Union für Bahntransporte und später auch für Wassertransporte (Maros, Theiß) eignen würde.

ZEITPLAN FÜR DIE REALISIERUNG DES PROJEKTES UND DESSEN FINANZIELLE, WIRTSCHAFTLICHE UND ZEITLICHE AMORTISATION

Realisierung: 2002/2004
Amortisationsdauer: 6-8 Jahre

FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT:
 Kapitalzufuhr.
 Gründung von Joint venture.
 Ansiedlung von Unternehmen im Logistikpark.

PARTNERLÄNDER:
 Jedes europäische oder nordamerikanische Land möglich.

VII. PROJEKT

BEZEICHNUNG: BAU UND BETREIBUNG EINER BIOMASSEN-VERBRENNUNGSANLAGE (WÄRMEKRAFTWERK) ZUR ERZEUGUNG VON ELEKTROENERGIE FÜR DEN BIO-INDUSTRIEPARK UND DAS LOGISTIKZENTRUM.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTES:
Zur Befriedigung des Wärme- und Elektroenergiebedarfes des auch derzeit tätigen Hanfverarbeitungsbetriebes, ferner der im Industriepark angesiedelten und sich künftig noch ansiedelnden Unternehmen sowie des zu errichtenden Logistikzentrums ist ein mit Biomasse (mit einer elektrischen Leistung von 3-5 MW) befeuertes Wärmekraftwerk zu bauen, und es ist zweckmäßig, die Blocks mit einer elektrischen Leistung von 1 MW in mehreren Stufen auszubauen.

Der Biomasse-Bedarf des Wärmekraftwerkes würde zur Hälfte durch Abfälle aus der Forstwirtschaft (Stümpfe) und der Holzindustrie, und zur anderen Hälfte durch Abfälle aus der Hanfverarbeitung und von zu Energiezwecken angelegten Hanfanpflanzungen gedeckt werden.

GESCHÄTZTE INVESTITIONSKOSTEN:
 3,9 - 5,2 Mrd HUF.

ERWARTUNGEN AN DEN INVESTOREN:
 Gesamtfinanzierung des Projektes.
 Betreibung bis mindestens Ablauf der Amortisationsdauer.

MARKTHINTERGRUND
 Der derzeitige Energiebedarf entspricht 1 MW elektrischer Energie, und dieser wird sich innerhalb von 2 Jahren verdoppeln, und proportional dazu auch der Wärmeenergiebedarf.
 Die sich im Industriepark und im Logistikzentrum ansiedelnden Unternehmen werden innerhalb von 2-4 Jahren einen Energiebedarf haben, der der Nennkapazitär entspricht.
 Der Stromversorger ist verpflichtet, die mit Biomassenbefeuerung erzeugte Elektroenergie zu kaufen. Die Erzeugungskosten sind 25-30 % niedriger, als die Kosten der in Kraftwerken anderen Typs erzeugten Energie.
 Die erforderliche Menge an Biomasse steht zur Verfügung bzw. lässt sich mit Sicherheit bereitstellen.

ZEITPLAN FÜR DIE REALISIERUNG DES PROJEKTES UND DESSEN FINANZIELLE, WIRTSCHAFTLICHE UND ZEITLICHE AMORTISATION

Realisierung: 2002/2003.
Amortisationsdauer: 7-8 Jahre.

FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT:
 Eigenständige Investitionen.
 Kapitalzufuhr.
 Betreibungskooperation.

PARTNERLÄNDER:
 Jedes europäische oder nordamerikanische Land möglich.

VIII. PROJEKT

BEZEICHNUNG: BAU UND BETREIBUNG EINER KLÄRANLAGE FÜR DEN BIO-INDUSTRIEPARK UND DAS LOGISTIKZENTRUM.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTES:
 Bei der Hanfverarbeitung werden (teilweise) auch wasseraufwendige Technologien eingesetzt.
 Die sich im Industriepark und im Logistikzentrum ansiedelnden Unternehmen produzieren eine beträchtliche Menge Industrie- und Kommunalabwässer (Federnwäsche usw).
 Es ist weder in den beiden Grenzsiedlungen (dem ungarischen und rumänischen Nagylak), noch am Grenzübergang eine Lösung für die Abwasserklärung, welche die Emissionswerte nach EU-Normen garantieren würde, gefunden worden.

GESCHÄTZTE INVESTITIONSKOSTEN:
 3 - 4 Mrd HUF.

Erwartungen an den Investoren:
 Gesamtfinanzierung des Projekts.
 Betreibung des Klärwerks.

MARKTHINTERGRUND
 Industrieabwasser von 80-85 Tsd m3/Jahr.
 Jahresabwassermenge aus den Haushalten der Bevölkerung beider Siedlungen, von insgesamt 10 Tsd. Einwohnern.
 Kommunalabwasser der 1000-1500 Beschäftigten des Industrie- und Logistikzentrums und der Grenzstation.

ZEITPLAN FÜR DIE REALISIERUNG DES PROJEKTES UND DESSEN FINANZIELLE, WIRTSCHAFTLICHE UND ZEITLICHE AMORTISATION

Realisierung: 2002/2003.
Amortisationsdauer: 6-8 Jahre.

FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT:
 Selbständige Investition.
 Kapitalzufuhr.
 Betreibungskooperation.

PARTNERLÄNDER:
 Jedes europäische oder nordamerikanische Land möglich.

DATENBLATT ZUR PROJEKTESAMMLUNG
DES KOMITATES CSONGRÁD

(Investition)

Projektherr
Firma/Organisation: HUNGAROHEMP Kenderipari és Logisztikai Rt. mit ehemaligem Namen: Nagylaki Kenderfonógyár Rt).
Adresse: Nagylak, 6933, Gyár u. 1.
Kontaktperson: László Szebeni, Präsident-Generaldirektor
Kommunikationssprache: englisch, deutsch.
Telefon: 62/279-127,
Fax: 62/279-126,
E-mail: hungarohemp@deltav.hu

Falls Firma
Gründungsjahr: 1991.
Beschäftigtenzahl: 104 Personen.
Jahresumsatz: 269.212 Tsd HUF.
Profil, Produkte, Dienstleistungen: Hanfstricke, Hanfschäben, Industriepark-Dienstleistungen, Logistikzentrum-Service.

Ort, Erreichbarkeit per Bahn, infrastrukturelle Voraussetzungen

Erreichbarkeit: über öffentliche Verkehrsstraße, die Hauptsraße E68:
 per Bahn: Linie Újszeged-Mezőhegyes.

Nr. der nächsten öffentlichen Hauptverkehrsstraße: 43
Entfernung: 2 km
Anschlussstraße dazu: Gemeindestraße.
Tragkraft: entsprechend für jeden Teilnehmer des öffentlichen Straßenverkehrs.
Nächste Bahnstation mit Güterdienst: ist vorhanden. Entfernung: 1 km.
Eigenes Industriegleis: ist vorhanden.
Verkehrsbedingungen für den Personenverkehr: hervorragend.
Nächste Bahnstation für Personenverkehr: ist vorhanden
Entfernung: 0km, eigene Betriebs-Haltestation, jeder fahrplanmäßig verkehrender Zug hält hier.
Autobushaltestelle: eigene ist vorhanden.

Artikel modifiziert Montag 12. Juli 2004 14:05, Erscheinungsdatum Montag 12. Juli 2004 14:03
as that documented of a
as that documented of a
as that documented of a
as that documented of a
as that documented of a