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Linkspartei-Jugend für Freigabe aller Drogen

Parteichefin stoppt Werbetour in Sachsen

Volksstimme Magdeburg 10. August 2005

Dresden - Mit ihrer Forderung nach Legalisierung aller Drogen hat die Jugend der sächsischen Linkspartei Munition im Bundestagswahlkampf auf Landesebene geliefert. Alle anderen Parteien in Sachsen verurteilten gestern den Vorstoß - ungeachtet der Stellungnahme von Parteichefin Cornelia Ernst, die die PDS-Jugend zurückpfiff. Ernst sagte eine für den Abend geplante Tour der PDS-Jugend Sachsens unter dem Motto "Schöner leben mit Drogen?" ab. "Eine Freigabe harter Drogen ist nicht die Position der Linkspartei.PDS", stellte sie klar. Auch die Bundespartei ging auf Distanz zu dem Vorhaben zu gehen und sprach von einer "Tour einiger junger Linker in Sachsen".

Die Linkspartei-Jugend hatte gestern angekündigt, über das politische Ziel der Drogenlegalisierung und des selbstbestimmten Drogenkonsums in Sachsen mit jungen Leuten diskutieren zu wollen. Die Jugendorganisation fordert nicht nur die Legalisierung von Cannabis, sondern die Freigabe aller Drogen bei gleichzeitig umfassender Aufklärung über Vor- und Nachteile. Die Entscheidung solle nicht von Staat oder Wirtschaft reguliert, sondern in die Hände eines jeden selbst gelegt werden.

Artikel modifiziert Dienstag 16. August 2005 11:21, Erscheinungsdatum Freitag 12. August 2005 03:28

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