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SBV verlangt klare Regeln zum Hanfanbau

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) verlangt im Hinblick auf die voraussichtliche Legalisierung von Hanfprodukten klare Produktionsbedingungen.

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) hat sich an die nationalrätliche Gesundheitskommission gewandt. In seinem Brief verlangt der SBV, dass bei der laufenden Revision des Betäubungsmittelgesetzes auch für die Hanfproduktion klare Verhältnisse geschaffen werden.

Verzicht auf Hanfsteuer
Wenn der Anbau von Hanf mit hohem THC-Gehalt legalisiert wird, dann sollten die Bauern auch den nötigen Rohstoff anbauen können, findet der SBV. Gefordert werden schweizweit einheitliche Produktionsbedingungen und in einer ersten Phase der Verzicht auf eine Hanfsteuer.

Keine Kontingente, aber Meldepflicht
Der SBV will den Markt die Mengen regulieren lassen, weshalb es weder Lizenzen noch Kontingente für den Hanfanbau brauche. Unabdingbar seien hingegen scharfe Kontrollen sowie eine Anbau- und Abnahmemeldepflicht.
Der Ständerat hatte im vergangenen Dezember als Erstrat der Betäubungsmittelgesetz-Revision zugestimmt. Demnach wird bei Anbau, Herstellung und Verkauf geringer Mengen von Cannabisprodukten auf Strafverfolgung verzichtet, wenn sie keine erhöhten Gesundheitsrisiken bergen und an über 18-Jährige abgegeben werden. (sda)

www.schweizerbauer.ch 28.02.2002
Artikel modifiziert Sonntag 20. März 2005 03:41, Erscheinungsdatum Sonnabend 2. Februar 2002 00:00

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