Stellungnahme der HUMANISTISCHEN HANFPARTEI (SO)

Die Humanistische Hanfpartei (HHPS) im Kanton Solothurn ist mehr als eine neue Splittergruppierung am Rand des links-grünen Spektrums. Die HHPS versteht sich als wachsende (Sammel-)Bewegung für alle Menschen...
Die sich nicht am Rennen auf den schnellen Profit wiedererkennen.
Die ihre sozialen und demokratischen Grundwerte im Alltag möglichst umweltfreundlich gestalten wollen.
Die eine universelle menschliche Nation, ohne Führer und Bosse, anstreben, in einer vereinten Welt der Menschenrechte und Regionen.
Die alle Formen von Gewalt und Diskriminierung ablehnen Die optimistisch nicht nur reale sondern reelle Demokratie wagen wollen.
Die HHPS bittet alle, über die traditionellen Parteigrenzen hinweg, um Hilfe, die Welt und Regionen menschlicher zu machen!

"Eine Welt nachhaltiger Menschlichkeit ? hunderte Regionen naturnaher Lebensformen"
Parteiprogramm (Zusammenfassung)

 Gesundheit: Kostenlose Grundversorgung (inkl. Zahnmedizin), keine Profite im Gesundheitswesen (Spitäler, Behandlung, Medikamente). Grundsätzliche Neuorientierung der Betäubungsmittel-Politik (fälschlich als Drogenpolitik bezeichnet) im Hinblick auf eine Entkriminalisierung, vollständige Legalisierung des Anbaus, Handels und Konsums der Hanfkrautpflanze und der daraus gewonnenen Produkte und Stoffe.
 Bildung: Vollständige, kostenlose Bildung, inkl. Uni und Weiterbildungen.
 Immigration: Keine Ausschaffung von AusländerInnen, Aufenthaltsrecht und Arbeitsbewilligung für alle AusländerInnen. Ablehnung des 3-Kreise-Modells. Stimm- und Wahlrecht nach fünf Jahren in der Schweiz.
 Nicht-Diskriminierung: Anerkennung aller Menschen mit gleichen Rechten und Pflichten. Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren, Behindertengerechte Architektur und öffentliche Transportmittel, Entschädigung für alle, die wegen Hanfdelikten verfolgt wurden und werden.
 Wirtschaft: Die Marktwirtschaft sucht die natürlichen Lebensgrundlagen (Luft, Wasser, Boden usw.) zum Nachteil der Nachwelt zu monopolisieren. Es braucht demokratische Regeln. Arbeitsmärkte müssen regionalisiert werden, staatliche Förderung von lokalen und regionalen Wirtschaftsgefügen, insbesondere der Hanfindustrie, Kapitalgewinn- und Kapitaltransfer-Steuern.
 Arbeit und Soziales: 30-Stunden-Woche, Existenzminimum, zeitlich unbegrenzte ALV. Der Generationenvertrag der AHV sollte überdacht werden.
 Demokratie und Staat: Volkswahl des Bundesrats, 8 Jahre maximale Amtszeit.
 Umwelt: Sinngemäss zu Punkt 5. Ausstieg aus der Atomenergie, Förderung erneuerbarer Energien, und natürlich auch Hanföl als "grünes Gold auf Schweizer Feldern" Ausbau und Verbilligung des öffentlichen Verkehrs Senkung der Lohnnebenkosten, ökologische Steuerreform.
 Internationale Beziehungen: Die Schweiz soll ein Teil des demokratischen Europas der solidarischen Regionen sein (Stichwort Föderation).
 Hanf und Forschung: Hanf, mit vollem Namen korrekt als Hanfkrautpflanze bezeichnet, ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit: Papier, Kleider, Nahrung, umweltfreundliches Bau- und Isolationsmaterial aus der Faser, Brennstoffe, Speiseöle, Hygienemittel aus den Samen, Medizin und Genussmittel aus den Blüten... die Nutzungsmöglichkeiten dieser Pflanze sind unendlich. Deshalb: Schaffung eines unabhängigen Lehrstuhls zur Hanferforschung an den Schweizer Universitäten.
 Armee: Die Schweizer Armee wird in ein professionelles, unbewaffnetes Friedenskorps umgewandelt.

Die HHPS erachtet dies 11 Punkte als möglichen Weg hin zu einer Welt, in der, nach Brecht, "der Mensch dem Mensch eine(e) HelferIn ist".

Erscheinungsdatum Freitag 7. November 2003 15:45

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