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USA: Hanfprohibition kostet 4 Milliarden Dollar pro Jahr

Die US-Bundesausgaben für Aktivitäten im Zusammenhang mit Marijuana - hauptsächlich zur Durchsetzung des Strafrechts, das den Gebrauch verbietet - kosten den Steuerzahler jährlich fast 4 Milliarden Dollar. Doch sie haben keinerlei Einfluß auf die Wahrnehmung und das Konsumverhalten, wioe eine ökonomische Studie des über-parteilichen Steuerzahler-Instituts „ Taxpayers for Common Sense“ in Washington jetzt ermittelt hat: „Die jährlichen Ausgaben für Marijuana liegen bei mindestens 3,57 Mrd. Dollar und es gibt kaum Belege dafür, dass dies zu dem Regierungs-Ziel einer Reduzierung des Gebrauchs geführt hat.“, heißt es zusammenfassend in dem Report. Von diesen gesamtkostenm werden 1,43 Milliarden in die direkte Durchsetzung der Prohibition gesteckt, 1,11 Milliarden in die Prävention (Medienkampagnen und Drogentests in Schulen), 0,37 Milliarden für Therapieprogramme und 0,76 Milliarden für marijuana-bezogene Forschung. Insgesamt schätzt der Report die Kosten der Hanf-Porohibition noch höher als die genannten 3,67 Milliarden, weil die Kosten einiger Behörden nicht in die Bundesrechnung ausgenommen sind. „Der eigentliche Maßstab für den Wert des Kriegs gegen Drogen ist sein Einfluß auf den Drogengebrauch - und da sieht die aktuelle Politik in Sachen Marijuana schlecht aus. Was Gebrauch und öffentliche Wahrnehmung betrifft hat sich in den letzten 30 Jahren kaum etwas geändert -trotz aller Milliarden, die wir Jahr für Jahr dort hineinstecken. Es wäre besser für die US-Regierung, sich aus der Marijuana-Verfolgung zurückzuziehen.“

http://norml.org/index.cfm?Group_ID=6585

Full text of the report, "Federal Marijuana Policy: A Preliminary Analysis," available online: http://www.taxpayer.net/drugreform/...

Erscheinungsdatum Sonnabend 16. Juli 2005 03:23

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