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Urteilsaufhebung gegen François Reusser

Am Donnerstag, 24. November 2005 erhielt der ehemalige Präsident der SHK, François Reusser, erfreuliche Post: Das Kassationsgericht des Kantons Zürich hat das Urteil des Obergerichtes gegen François Reusser aufgehoben und zurückgewiesen!

Bern, 26. November 2005

Pressemitteilung bezüglich der Urteilsaufhebung gegen François Reusser

Am 22.10.2004 verurteilte das Obergericht des Kantons Zürich Herr François Reusser zu zusätzlichen 14 Monaten Gefängnis bedingt mit Widerruf der bedingten Strafe des vorangegangen Urteils (Umwandlung in 14 Mt. unbedingt) und zu einer Zahlung von SFr. 40’000.- (Abgabe unrechtmässig erworbener Gelder). Nach der Urteilsverkündung legte er Berufung ein beim Kassationsgericht, welches nun dieses Urteil des Obergerichtes aufgehoben und den Fall zur erneuten Beurteilung an das Obergericht zurückgewiesen hat.

Der Angeklagte hatte sich vor Obergericht als unschuldig bezeichnet. Er sei bereits im Sommer 20001 aus der CHanf GmbH ausgestiegen und habe sich nicht mehr um die Tagesgeschäfte gekümmert, sagte er. Er habe als Gesellschafter nur noch eine passive Rolle gespielt. Die gegen ihn geführte Untersuchung stufte der SHK-Präsident als politisch motiviert ein. Vom eingeklagten Umsatz von rund 3,3 Millionen Franken zwischen Juni 2001 und Mai 2002 wollte Reusser nichts gewusst haben.

Dies hat das Zürcher Kassationsgericht nun gutgeheissen, wie ein Sprecher am Montag sagte. Dem SHK-Präsidenten habe nicht nachgewiesen werden können, dass er im Einzelnen über illegale Geschäfte im Bild war, ist die Begründung.

Die schweizer hanf koordination kommentiert dies als positive Entwicklung und sieht darin eine wichtige Trendwende in der Rechtsprechung dieses Falles. Es war von Anfang an klar, dass sich die Pioniere der Hanfszene in Grauzonen bewegten, dies aber nur um eine Änderung in der Schweizer Hanfpolitik zu erreichen. Dass sie mit drakonischen Strafen und unfundierten Urteilen zum Schweigen gebracht werden sollten, war und ist eines demokratischen Rechtstaates unwürdig! Deshalb begrüssen wir diese Entscheidung des Kassationsgerichtes des Kantons Zürich und hoffen, das bald einmal Normalität einkehren mag - denn, die Initiative für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz ist demnächst bereit zur Abgabe!

Für weitere Fragen :

Büro 031 398 14 44 Hr. Simon

Artikel modifiziert Mittwoch 30. November 2005 03:48, Erscheinungsdatum Sonnabend 26. November 2005 02:43

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