Projekt "Cannabis gegen Schmerzen"

Ein europäisches Projekt will Medikamente auf Hanfbasis gegen Migräne und rheumatische Arthritis entwickeln. Pressekonferenz und Vorstellung des Projekts am Donnerstag, 16. Juni 2005, um 10.15 Uhr im Konferenzraum des Hauptgebäudes der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie , Hauptstraße 5 (2. OG), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, DE

In der Arzneimittelforschung ist seit langem bekannt, dass die Cannabis-Pflanze schmerzstillende und abschwellende Wirkstoffe beinhaltet. Ein europäisches Konsortium hat sich zum Ziel gesetzt, die Wirksamkeit von aus Cannabis gewonnenen Phytopharmaka gegen Migräne und rheumatische Arthritis zu prüfen. Die Wissenschaftler des Cannabisprojektes, darunter die Arbeitsgruppe des Freiburger Projektleiters Dr. Bernd Fiebich, wollen innerhalb von zwei Jahren Cannabisextrakte mit einem niedrigen Anteil psychoaktiver Substanzen und hoher therapeutischer Wirkung entwickeln. Die Europäische Union fördert das Projekt mit insgesamt 1,5 Millionen Euro.

Teilnehmer der Pressekonferenz sind im Rahmen eines Treffens des europäischen Konsortiums in Freiburg der Koordinator des Projektes, Prof. Michael Heinrich, London School of Pharmacy der Londoner Universität, Dr. Bernd L. Fiebich, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg, Prof. Lienhardt Schmitz, Abteilung Chemie und Biochemie der Universität Bern.

Rudolf-Werner Dreier, Leiter Kommunikation und Presse

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Artikel modifiziert Mittwoch 22. Juni 2005 03:29, Erscheinungsdatum Donnerstag 9. Juni 2005 11:43

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