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Bedingte Gefängnisstrafe für grössten Hanfanbauer im Broyebezirk

2004/10/01 - 20 Minuten

FREIBURG - Der grösste Hanfanbauer im freiburgischen Broyebezirk ist zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 17 Monaten verurteilt worden. Wegen Widerrufs einer früheren Strafe verhängte das Bezirksgericht zusätzlich eine unbedingte Strafe von 2 Monaten.

Neben dem Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz hat der Mann sich auch der illegalen Beschäftigung von Ausländern schuldig gemacht und des Verstosses gegen das Tierschutzgesetz. Von seinem Erlös aus dem Hanfverkauf von 380 000 Franken muss er dem Staat 80 000 Franken abliefern; die Summe ist bereits eingezogen worden.

Der Mann hat auf einer Fläche von 6,9 Hektaren Hanf angebaut. Bei einer Razzia beschlagnahmte die Polizei mehrere hundert Kilo Hanf, die bereits in Beutel zu 500 Gramm abgepackt waren. Die beschlagnahmten Rauschmittel werden vernichtet.

Rund um den Hanfanbau herrschen im Kanton Freiburg rauhe Sitten. Hanfanbauer schützen ihre Felder zum Teil bewaffnet gegen Diebstahl. Wie die Kantonspolizei Freiburg meldete, fand sie diese Woche insgesamt drei junge Leute, die von Hanfbauern geschlagen worden waren. Die jungen Leute wurden von der Polizei einvernommen.

Die Polizei nahm ausserdem zwei Hanfbauern in Untersuchungshaft, liess sie aber kurz darauf unter der Bedingung frei, dass sie ihre Hanfkulturen in den nächsten Tagen vernichten. Gegen die beiden wird weiter ermittelt wegen möglichen Verstössen gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz.

Date de parution Sonntag 10. Oktober 2004 22:53

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