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Street Parade: Rote Köpfe wegen Kiffern

2004/08/04 - 20 Minuten

Die Street Parade wird in diesem Jahr von Anhängern der Hanf-Initiative als Plattform missbraucht.

Bis zu 1000 Freiwillige sollen am Samstag ins Getümmel geschickt werden. Ihre Mission: Unterschriften sammeln für die Hanf-Initiative, die verlangt, dass der Eigenkonsum von Cannabis-Produkten straffrei wird. "Die Street-Parade- Besucher entsprechen genau unserer Zielgruppe", bestätigt Reto Gehrig gegenüber 20 Minuten. Er wird die Sammelaktion in Zürich koordinieren. Eine Bewilligung dafür brauchen die Unterschriftenjäger nicht, weil kein Stand aufgestellt wird.

Trotzdem stösst die Aktion den Street-Parade-Verantwortlichen sauer auf. "Wir wussten nichts davon", erklärt Sprecher Stefan Epli erstaunt. "Wir bringen die Leute zusammen, um zu feiern, und nicht, damit wir für politische Anliegen missbraucht werden." Dass es sich bei der Sammelaktion ausgerechnet um die Hanf-Initiative handelt, habe keinen Einfluss auf die klare Positionierung.

Über 20 000 Unterschriften sind laut Hanf-Koordination bereits gesammelt worden. An der Street Parade sollen noch einmal 80 000 hinzukommen. Ein ambitiöses Ziel, kommt doch die Hälfte der Parade-Besucher aus dem Ausland.

Sandra Hänni
Date de parution Donnerstag 5. August 2004 13:39

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